Hauseigene Browser – laut Stiftung Warentest nur Mittelmaß

Im Test vom Stiftung Warentest ging es hauptsächlich um Sicherheit und Datenschutz. Hier zeigte gerade der Internet Explorer schwächen, da er URL´s die mit Schadsoftware infiziert sind nicht blockt und zusätzlich noch diverse Daten an den Hersteller schickt, die Stiftung Warentest als kritisch einstuft.
Safari, der Browser von Apple bekam eine gutes Ergebnis, landete aber trotzdem auf den letzten Platz der Browser für den Mac.

Die Geschwindigkeit der Browser, welche ja bei Computerzeitschriften immer gerne als wichtiges Kriterium angeführt wird, spielte in den Test von Stiftung Warentest keine wichtige Rolle. Ein nachvollziehbarer Schritt, denn bei den heutigen Computersystemen macht wenn überhaupt einen kaum spürbaren Unterschied aus.

Die Überraschung gab es bei den Testsieger. Ausgerechnet der Browser von Google konnte sich hier durchsetzen. Chrome, der bei vielen Leuten noch als absolut gefährlich eingestuft wird, weil er angeblich das komplette Surfverhalten nach Hause sendet punktet bei der Sicherheit und ja auch beim Datenschutz. Letzteres aber nur, wenn man sich nicht über den Browser bei Google Plus anmeldet und den Anmeldenbutton gekonnt ignoriert.

Eine kleine Besonderheit im Test brachte der Browser „BitBox“ (Browser in the Box). Dieser wurde im Auftrag vom Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt. Dieser Browser startet eine virtuelle Linuxumgebung und schottet sich somit von eigentlichen Betriebssystem ab. Der Vroeteil hierbei liegt ganz klar auf der Hand. Schädlinge dürften es hier nicht einfach haben den Rechner zu infizieren oder Daten mitzulesen. Allerdings dauert der Start für den insgesamt über 500 MB großen Browser entsprechend lange.