Das Kind am Computer – was Eltern beachten sollten

war-953246_1280Was für viele ältere Generationen undenkbar ist, ist für die jüngste Generation der Menschheit absolut normal. Die Digitalisierung der Welt betrifft auch die Jüngsten von uns. Diese Entwicklung bringt leider nicht nur Chancen sondern auch Risiken. Hierbei gibt es einige Dinge, die Eltern beachten sollten.

Da wir in unserer Praxis auch öfters mit besorgten Eltern zu tun haben, möchte ich die Gelegenheit nutzen und mal ein paar Informationen zusammenfassen.

Für viele Kinder ist das Internet quasi eine ganz normale Geschichte. Hierzu zählen auch soziale Netzwerke, wie z.B. Facebook oder Chats. Allerdings gibt es hier leider wirklich einige Fallstricke, die es zu beachten gilt.

In meinen Augen sollten Kinder mit dem Medium Internet vertraut gemacht werden. Hierzu kann es Sinnvoll sein, einen eigenen PC für das Kind anzuschaffen oder zumindest ein eigenen Benutzeraccount auf den Familien-PC einzurichten. Hier hat man die Möglichkeit z.B. Lernsoftware zu installieren. Lernsoftware hat in vielen Fällen den Vorteil, dass die Kinder Spaß daran haben und zusätzlich noch etwas dabei lernen können.

Neben diesen Aspekt gibt es noch die Möglichkeit den PC bzw. das Benutzerprofil des Kindes ein wenig einzuschränken. Mit Hilfe spezieller Software ist es z.B. möglich, Jugendgefährdende Internetseiten zu sperren oder dem Kind eingeschränkte Online- und PCzeiten einzuräumen. Auch haben Eltern die Möglichkeit in Browserverlauf zu kontrollieren, welche Seiten besucht worden sind.

Zu beachten ist, dass Facebook und Co. ein Suchtverhalten erzeugen können. Von daher kann sich hier Einschränkung auf 1-2 Stunden am Tag lohnen, um dieses Verhalten nicht zu fördern. Bei einigen Routern kann man die Zeitsperrung für bestimmte Benutzer einstellen.

Wichtig an dieser Stelle ist auch ein leistungsfähiges Antivirenprogramm. Kinder sind neugierig und können dadurch schnell mal auf eine angreifende Seite gelangen. Hier ist dann das Antivirenprogramm das Einzige, was hier schlimmeres verhindern kann.

Als Fazit des Artikels kann man sagen, dass man ein wenig was beachten sollte, wenn man den Nachwuchs in Internet lässt. Jedoch soll das kein Aufruf dazu zu sein, dem Kind das Medium zu entziehen. Schließlich bringen die neuen Medien auch diverse Vorteile mit und für den sozialen Austausch kann das Internet auch hilfreich sein.

Zu empfehlen ist aber, dass Sie hierbei ein Auge auf Ihr Kind haben und auf die Gefahren aufmerksam machen.

In unseren nächsten Artikel gehen wir ein wenig auf das Cyber-Grooming an. Dies ist ein Thema, welches bei dem Gespräch mit dem Kind rund ums Internet nicht fehlen sollte.

Wenn Sie genauere Informationen zu den Schutzmechanismen benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und finden auch für Sie die passende Lösung.