Wieso ein Antivirenprogramm so wichtig ist…

VonStelljes

Wieso ein Antivirenprogramm so wichtig ist…

man-390340Am frühen Morgen ein verzweifelter Anruf in unserem Büro. Peter F. schildert, dass er nicht mehr arbeiten kann. Sein Computer startet alle 5 Minuten neu und dies ohne ersichtlichen Grund.

Im Gespräch stellt sich heraus, dass Herr F. am Vortag eine Rechnung per Mail erhalten hat und der Sache auf den Grund gehen wollen. „Ich habe mir nichts dabei gedacht und mich gefragt, was das für eine Rechnung sein soll“, schildert F. Er bittet uns so schnell wie Möglich vorbei zu schauen, da er ohne EDV im Büro aufgeschmissen ist.

Zwei Stunden später machen wir uns auf den Weg nach Peter F. in Bremen-Burg. Dort angekommen lässt das erste Bild nichts gutes hoffen. Herr F. arbeitet noch mit einem Windows XP-System. Hierbei ist der Support vor einem Jahr abgelaufen und das alte System sollte nicht mehr fürs Internet genutzt werden, da es hier mitlerweile einige Sicherheitslücken gibt.

Auch fällt uns ein recht altes Antivirenprogramm auf. Unter der Voraussetzung bleibt uns nichts anderes übrig, als erst einmal nach Schadsoftware wie z.B. Viren und Trojaner auf den Computer zu suchen. So etwas ist immer recht Zeitintensiv.

Dank spezieller Hilfsmittel ist es uns möglich über ein Linux-System, welchen wir von einer CD starten können einen wirklich unabhängigen Blick auf die Windowsinstallation zu werfen. Somit sind wir in der Lage auch Schadsoftware zu finden, welche sich als Windowsbestandteil tarnt.

Nach einiger Zeit die Gewissheit – auf den Rechner von Peter F. befindet sich Schadcode – unter anderem ein gefährlicher Trojaner. Glücklicherweise sind wir in der Lage die Schädlinge unschädlich zu machen, dennoch stellt sich nach der Aktion heraus, dass der Rechner des Herrn F. immernoch alle paar Minuten einfach neustartet.

Nach einigen Suchen in Fehlerprotokollen und Systemeinstellungen konnten wir dann die Ursache für das Verhalten identifizieren. Es sind einige Systemeinstellungen komplett verstellt und scheinbar hat auch der Netzwerktreiber Schaden genommen. Nachdem die wir die Einstellungen wieder rekonstruiert haben, läuft der Rechner soweit stabil, allerdings gelingt uns nicht, den Rechner wieder ins Internet zu bekommen.

Nach über 5 Stunden vor-Ort-Einsatz ist Peter F. erst einmal erleichtert –  er kann weiterarbeiten.

Er bittet uns darum, dass wir uns in Zukunft um seine Computer kümmern und uns als erstes darum kümmern, dass er wieder auf einen sicheren Stand mit der Technik kommt. Als Erstes wird wohl ein neuer Rechner fällig – mit aktuellen Betriebssystem und Schutz vor Schadsoftware…

So wie es Herrn F. ergangen ist, kann es jedem passieren. Unsere Tipps um ein solches Szenario zu verhindern:

  • Öffnen Sie unter keinen Umständen E-Mail-Anhänge von Absendern, welche Sie nicht kennen. Sollten Sie einmal einen solchen Anhang bekommen und sich nicht sicher sein, ob die Datei sicher ist, kontaktieren Sie uns. Wir können Ihnen sagen, ob eine Gefahr von der E-Mail ausgeht.
  • Nutzen Sie immer ein aktuelles Antivirenprogramm. Ein kostenloser Basisschutz ist Pflicht für jeden Windowsrechner. Wir beraten Sie gerne, welche Lösung bei Ihnen Sinn macht.
  • Nutzen Sie ein  aktuelles Betriebssystem uns installieren Sie die Updates – Windows XP gehört hier nicht mehr zu.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Team im Servicebüro Vegesacker Str. in Bremen Walle gerne zur Verfügung.

 

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